Presse CD:
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Schreker / Toch
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FONO FORUM
(Februar 2000) |
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Zweimal Ausdruckstanz
Diese Produktion präsentiert erstmals die Kammerorchester Urfassung
von Franz Schrekers Tanzspiel "Der Geburtstag der Infantin" nach
Oscar Wilde, das 1908 mit Grete Wiesenthal als Protagonistin uraufgeführt
wurde. Die Aufnahme lässt in musikalischer Hinsicht kaum etwas zu wünschen
übrig. Zwar könnte man sich die drei Tänze des Zwerges noch
ein wenig ekstatischer vorstellen; dafür stimmt der dramaturgische
Bogen bis hin zum Zusammenbruch des kleinen Enthusiasten, der erkennen muss,
dass man ihn wie einen Clown behandelt hat. Spannend gestalten Jürgen
Bruns und die Kammersymphonie Berlin auch Ernst Tochs erheblich kantigere
Tanzsuite (1923) nach einer Dichtung von Frieda Ursula Back, ein weiteres
Werk aus der Hochzeit des Ausdruckstanzes. |
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BBC-Music Magazin
(Februar 1999) |
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If decadence in art became for the Nazis a
pejorative term and synonym for degeneracy, for audiences who lived through
the era of Strauss, Schreker, Korngold and Zemlinsky it was a manifestation
of the spirit of the times. Tawdry tales became the staple of operatic plots,
from Salome to Lulu, The Birthday of the Infanta, Oscar Wilde's sad little
story about a dwarf given to a Spanish infanta as a present who commits
suicide when she shows him how ugly he is, had a fascination for several
composeres. Franz Schreker composed this dance-pantomime on the subject
in 1908; Zemlinsky's opera on the story came 12 years later and in the meantime,
Schreker himself adapted the tragedy of the ugly man' to his own ends
in his opera Die Gezeichneten. A suite from the ballet has already appeared
in Decca's Entartete Musik series, but this is the first recording of the
complete score. Although tarred with the same degenerate brush by the Nazis
as Schreker, Erns Toch's Dance Suite is more an example of the so called
"New Objectivity" that took over German music in the Twenties.
The Berlin Chamber Symphony, founded only in 1990, makes a sterling case
for the qualities of both works in this, its debut CD.
Matthew Rye |
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Neue Zeitschrift für Musik
(Nov/ Dez 1998) |
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Zweimal Tanz, zweimal Ersteinspielung! Das
junge Label "Edition Abseits" macht seinem Namen alle Ehre und
stellt mit dieser CD zwei Raritäten vor: zum einen die erst wieder
aufgefundene Urfassung (1908) von Franz Schrekers Musik zur Tanz-Pantomime
nach Oscar Wildes Geburtstag der Infantin, zum anderen eine vorzügliche,
ihrem Zweck angepaßte Tanz-Suite von Ernst Toch (1887-1964), dem noch
immer viel zu wenig Beachtung geschenkt wird; er selbst fühlte sich
trotz zahlreicher Ehrungen nach dem Zweiten Weltkrieg als "der Welt
meistvergessener Komponist". Obwohl das tänzerische Moment zwangsweise
entfallen muß, so überzeugt doch die Musik mit ihrer eigenen,
"neusachlichen" Qualität. Schrekers Komposition gehörte
hingegen in der Bearbeitung für großes Orchester (1923) zu seinen
beliebtesten Konzertstücken. Die Kammersymphonie Berlin unter ihrem
künstlerischen Leiter Jürgen Bruns empfiehlt sich mit dieser Debüt-CD
als engagiert und punktgenau musizierendes Ensemble, von dem man sicherlich
noch mehr (Rares) hören wird. Dem hohen Standard der Produktion steht
auch der umfangreiche und beispielhaft informative Einführungstext
in nichts nach.
Michael Kube |
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Pressespiegel
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