Presse CD:
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Poland abroad
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Polish Music Newsletter
Gary Fitelberg
November 2008 |
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Edition Abseits (EDA) has created a CD series
entitled Poland Abroad. The concept was initiated by several
special and talented individuals who were instrumental to its success, especially
Frank Harders-Wuthenow, the founder of EDA, and conductor Jürgen Bruns.
(...) One can only express appreciation and excitement for the very idea
of such a series. After Poland lost its sovereignty by the end of the 18th
century, many generations of Polish intellectuals and artists were forced
to develop their talents abroad. The cultural centers of Berlin and Paris
became instrumental to the career development of many Polish composers.
Once Poland regained its independence, Nazi and Soviet persecution caused
the exile of many more artists, intellectuals and musicians, to France,
Germany, Britain, and even the USA. With its Poland Abroad series,
EDA Records provides an exploration and even repatriation of the music of
these exiles. It pays special tribute to all aspects of Polish musical history
and life, and
counters the adverse consequences and cultural destruction of the Shoah.Volume
I of the Poland Abroad series is dedicated to works for string
orchestra, and features Jerzy Fitelberg and his Concerto (1928), Mieczyslaw
Karlowicz and his Serenade, Op. 2 (1897) Szymon Laks and his Sinfonettia
(1936), and Alexandre Tansman and his Triptyque (1930). The program is performed
by the Kammersymphonie Berlin, under the baton of Jürgen Bruns.
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neue musikzeitung
Christoph Schlüren
September 2008 |
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Die polnische Musik von der Zeit Karol Szymanowskis
(18821937) bis zur mit Witold Lutoslawski (191394) einsetzenden
Moderne ist international recht unterbelichtet geblieben. (...) Das ist,
wie in so vielen Fällen, ein guter Grund, sich eingehender umzusehen,
und für Frank Harders-Wuthenow, spiritus rector eines aufsehenerregenden
Festivals für polnische Musik in Berlin 2004 und mit immensem Wissen
aufwartender Autor der Booklettexte dieser beiden CDs, war dies der Anlass
zu einer editorischen Großtat, deren musikalische Umsetzung er in
die bewährten Hände von Jürgen Bruns, dem Leiter der Kammersymphonie
Berlin, legte. (...) Das Streichorchester-Repertoire etwa wird um drei sehr
spielfreudige, auf der Höhe der Zeit stehende Werke neoklassizistisch
inspirierten Zuschnitts ergänzt: den agilen, handwerklich bestechenden
Triptych (1930) von Alexandre Tansman (18971986), das
mit pfeffriger Dissonanzfreude animierende, motorisch fesselnde Concerto
(1928) vom jungen Jerzy Fitelberg (190351) und, als besonders einnehmendes,
vielseitig funkelndes Juwel, die Sinfonietta (1936) von Simon
Laks (190183), in der auf besonders kunstvolle, beherzt innige Weise
traditionelle, ja volkstümlich anmutende Elemente und lange melodische
Entfaltung (Serenade, un poco adagio!) in eine schmucke, klar artikulierte
Form gebracht werden. Nicht zu verachten ist auch der verschlagene Humor,
der den Hörer immer wieder bezaubert. (...) Die Aufführungen sind
mit gebührender Sorgfalt und Engagement einstudiert und lassen uns
gespannt abwarten, was die Berliner Edition Abseits uns in Zukunft noch
an verborgenen Schätzen enthüllen wird.
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Klassik am Sonntag
(Welt am Sonntag),
6. November 2006 |
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Polen gab es zwischen 1795 und 1918 nicht,
jedenfalls nichtals eigenständigen Staat. Preußen, Russland und
Österreich hatten das Land unter sich aufgeteilt. Die kurze Phase der
Souveränität wurde 1939 beendet. So entstand ein Großteil
polnischer Musik im Exil. Vor zwei Jahren wurden Werke aus der Zeit von
1850 bis 1950 in Berlin beim Festival Polen im Herzen vorgestellt.
Daraus ging diese Einspielung von vier Kompositionen mit der Kammersymphonie
Berlin hervor.
Alexandre Tansman und Jerzy Fitelberg folgten mit ihren um 1930 entstandenen
Stücken einem robust-vitalen Stil, der sich auch durch Folklore inspirieren
ließ. Simon Laks Sinfonietta von 1936 hingegen ist ein Kind
jenes grazilen, zärtlichen Neoklassizismus, den auch der junge Benjamin
Britten pflegte.
Rührend nah kommt die 1897 vollendete Serenade von Mieczyslaw Karlowicz
der Musik Tschaikowskys. Polnischer Patriot zu sein bedeutete eben keineswegs,
alles Fremde abzuwehren. Jürgen Bruns holt als Dirigent verschiedenste
Farben aus dem reinen Streichorchester: vom Schlagzeug bis zur Holzbläserillusion.
Eine angenehme Überraschung.
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Presse
CD: Hessenberg / Larsson
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CD: Gerhard Frommel
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CD: Schreker / Toch
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CD: Goldschmidt / Gerhard / Weill
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CD: Emilie Mayer / Fanny Hensel / Luise Adolpha Le Beau
Pressespiegel
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